#10jahre

dieser beitrag enthält werbung mit liebe, hingabe und leidenschaft, aus tiefster und vollster überzeugung und aus vollstem herzen.

mut steht am anfang des handelns.

glück am ende.

tatsächlich war ich vor 10 jahren mutig, als ich wieder began zu schreiben. damals wie heute, war ich kurz davor fliegen zu gehen. eine kleine flucht, so nannte ich es damals liebevoll. denn es war ein ausstieg aus dem alltag und der rolle, die ich als mutter auszufüllen hatte.

damals, wie heute, flog ich nach hongkong. am sonntag werde ich wieder dorthin fliegen. ja, trotz corona. und nein, ich sorge mich nicht. aber darum soll es hier gar nicht gehen.

vor 10 jahren war ich mutig. ich habe mich trotz allen dingen, die mir widerfahren sind, nicht vom schreiben abhalten lassen. schreiben, war, ist und bleibt meine leidenschaft.

mein letztes blogpost ist noch immer im netz sichtbar. und das, obwohl ich alles gelöscht hatte. das dachte ich zumindest. heute freue ich mich über diese netzfunde. und ich fühle mich dennoch als #digitalimmigrant

und ich empfinde glück, dass ich all das geschrieben habe und dabei viel erlebt habe.

als ich anfing, damals im februar 2006, habe ich mich gefragt, wie ich im alter leben will. meine omi war damals sehr krank. heute 14 jahre später ist sie nicht mehr hier. das sie überhaupt noch so viel zeit hatte, grenzt an einem wunder.

10 jahre auf dieser plattform. es fühlt sich surreal an. in 10 jahren ist soviel passiert. und da sind all die geschichten in meinem kopf, die entstehen, wenn ich auf meinen reisen menschen sehe und beobachte.

10 jahre auf dieser plattform, ist auch ein guter grund einfach mal danke zu sagen. auch wenn es keinen kommentarchat mehr gibt, so wie früher, so lesen viele menschen bei mir. sie schenken mir zeit.

ich sage mal, auf die nächsten 10 jahre und bin gespannt, was sich bis dahin getan hat. hier. vielleicht habe ich bis dahin auch herausgefunden, warum der monat februar meistens sehr intensiv ist für mich.

Immer wieder tauchen sie auf die Erinnerungssplitter,

die Gedankensplitter.

Sie schenken mir kurze Sequenzen der Erinnerung.

Zart berühren sie mich mit ungeahnter Intensität.

Die Leichtigkeit verlockt mich davonzuschweben,

mich den Splittern hinzugeben, sie zusammenzusetzen.

Doch in mir aufwallende Wärme, sie erdet mich,

läßt mich bleiben,

im HIER,

im JETZT.

In Demut nehme ich die Splitter an, so wie sie sind.

mein ziel für dieses jahr ist, dass ich umziehen werde mit meinem blog. das wordpress, und vor allem die damit verbundene werbung, soll verschwinden. das wünscht sich eine leserin schon seit monaten.

und ich frage mich, ob ich hier die geschichten aufschreiben soll, die mehr mit meinen gedanken zu tun haben, als mit der realität.

was meinst du?

Ein Gedanke zu “#10jahre

  1. Hi Sabine,
    erstmal Gratulation zu 10 Jahren. Respekt!
    Zu Deiner Frage: irgendwie ist doch Realität und Gedanken nah beieinander, oder? Für mich persönlich ist mein Blog durchaus ein bisschen Tagebuch. Ich schreibe selten kommerziell und sowie nur dann, wenn ich das Produkt wirklich gut finde.
    Corona hat bei mir schon einiges bewirkt – weniger oberflächliche Artikel, in den denen es um Proportionen, Klamotten usw. ging.
    Mit anderen Worten: her mit Deinen Gedanken!
    LG und schönen Sonntag, Nicole

    PS: Ich sehe bei Dir gar keine Werbung. Ich persönlich bin eigentlich zufrieden mit WordPress…

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