#spass

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ich blickte aus dem fenster und sah, wie die blitze um das flugzeug herum flackerten. ich musste lächeln, denn genau diese naturgewalt hatte mir die letzten 48 h zur hölle gemacht. doch aus dieser perspektive sah es einfach schön aus. und ich musste lächeln und die aufregung, das bangen und die viele arbeit, die mit einem überspannungsschaden verbunden sind, waren einfach vergessen, ich hatte es hinter mir gelassen.

bewegte tage

die letzten 7 tage waren unglaublich bewegt. neben einem blitzeinschlag und einem überspannungesschaden in unserem haus, ich war in giessen, johannesburg, leipzig und aktuell bin ich in berlin. neben meinem bett liegt mein explodierter koffer, der für mich ein stück heimat ist. und wenn ich mir den koffer betrachte, dann möchte ich um- und anpacken. ab samstag werde ich mich in den standby modus begeben, da muss für jede gelegenheit etwas in meinem koffer sein. doch für heute habe ich mir vorgenommen einfach berlin zu geniessen und es auf meine art wiedersehen und entdecken zugleich. ich habe entschlossen, dass ich nicht in blinden aktionismus verfalle, weil ich im moment einfach nichts tun kann, um die schadensabwicklung zu beschleunigen oder sonst etwas bewegen kann. ich kann einfach nur mich bewegen. und sei es, dass ich mich an viele orte bewege.

pläne und das wirkliche leben 2.0

das leben besteht aus planen. und manche haben sogar eine bucket list. meine persönliche bücket list für heute würde mich jetzt in einem café sitzen lassen. heute wollte ich digitaler nomade sein, irgendwo in mitte in einem café zu sitzen und diesen beitrag schreiben.

aber wie so oft im leben kommt es dann doch anderes. und ich will mich treiben lassen. exakt so, wie letzte woche, als ich nach johannesburg geflogen bin. im vorfeld hatte ich mir überlegt, was ich tun möchte und entsprechend geplant. meine pläne wurden jedoch mehrfach vom leben 2.0 über den haufen geworfen und zu guter letzt hatte ich das gefühl, dass ich spontan entscheiden möchte, ob ich auf eine lodge fahre, eine safari buche oder einfach in rosebank bleibe und mich durch die Strassen treiben lasse. ich war komplett offen und damit auch sehr entspannt.

IMG_5312

so konnte ich meinen ausblick aus meinem bürofenster kurz vor der landung inhalieren und mit einem lächeln den neuen tag begrüssen. es ist mein liebster augenblick. mein motivator.

office with a view

ich weiss, egal was auf mich zukommt, dieser moment des innehalten wird kommen, meine batterien aufladen und mich für jede anstrengung entschädigen. es ist ein friedlicher moment. mein moment.

eine kleine flucht aus dem leben 2.0 und ein perspektivenwechsel

nach den anstrengungen der letzten tage, wir hatten ua einen blitzeinschlag in unserem haus, kam mir diese kleine flucht gerade recht. ich konnte alle probleme und herausforderungen, inklusive kaputten kühlschrank, kein telefon, kein internet, etc. hinter mir lassen. in dieser stimmung habe ich sofort ja gesagt, als sich mir anbot johannesburg aus einer komplett anderen perspektive zu entdecken.

 

ich war neugierig und spontan. das hat mir die atemberaubende schönheit von johannesburg gezeigt und an einen ort gebracht, der mir einen zauberhaften ausblick geschenkt hat und den ich niemals im leben erreicht hätte.

es war für mich eine völlig neue erfahrung auf freiem gelände zu landen und wieder abzuheben.

 

ich habe einmal mehr erfahren, dass loslassen, vertrauen und die perspektive zu ändern, mir sehr hilft, mich zu sammeln und darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist im leben. wirklich wichtig ist mir heute mich treiben zu lassen. ich mag nicht einem plan hinterher hetzen, um zu tun, was man in berlin tun muss. ich geniesse es gerade sehr einfach zu schreiben, und zwar im Bett liegend und ungeduscht.

lebensfreude

das leben hat gerade viele prüfungen für mich bereit. manchmal muss man neue perspektiven einnehmen, um sich auf das wesentliche zu konzentrieren. das ist mir einmal mehr bewusst geworden, als ich johannesburg mit anderen augen sehen durfte. dazu gehörte auch, dass ich einfach nicht großartig darüber nachdenke, ob man das tut, mit dem heli fliegen. ich konnte fühlen, dass ich mir und meiner intuition vertrauen kann. bedenken kann man haben, muss man aber nicht. man darf sich am leben freuen und vor allem spass haben. einfach so. und dann sein lächeln verschenken. an einen menschen, der es gebrauchen kann. ist man offen dafür und lässt sich treiben, dann kommt wahnsinnig viel zurück. manchmal ist es nur ein lächeln, aber das ist mehr als man erwarten darf.

ich finde, das ist eine gute einsellung, um in den tag zu starten, auch wenn es anders geplant war.

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