#seifenblasenmädchen

Es gibt Mädchen und es gibt Seifenblasenmädchen. Ich habe mich entschieden ein Seifenblasenmädchen zu sein. Das ist eine völlig neue Perspektive auf mich und mein Leben. 

Als Seifenblasenmädchen kannst Du tun und lassen, was Du willst. Es gibt sie, die Seifenblasenmädchen. Und was macht sie aus?

Sie träumen, sie entscheiden und sie tun.

Liest sich, als ob es ganz einfach wäre ein Seifenblasenmädchen zu sein, oder?

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er ein Seifenblasenmädchen sein möchte. Ich kann und will es nur für mich tun und freue mich über jedes Seifenblasenmädchen, was mir, nach meiner eigenen Definition, begegnet. Egal, ob im realen Leben oder im Netz. Ich unterscheide da nicht.

Dennoch wäre es gelogen, wenn ich behaupten würde, in meinem Leben ist immer alles so blau und so voller schönen Seifenblasen, wie auf dem Foto. Nein, das stimmt so nicht. Es gibt auch diese Tage, da sitzt das Haar der Seifenblasenmädchen nicht so, wie es soll scheint das Seifenblasenmädchenleben einfach nicht zu funktionieren. Da zerplatzen die Blasen, die man auf den Weg in den Himmel schicken möchte. Einfach so, ohne Ankündigung oder Warnung. Puff! Es baut sich nicht ausreichend Spannung auf die Membrane. Es will einfach nicht gelingen auch nur eine einzige Seifenblase auf den Weg zu bringen. An solchen Tagen ist das Leben eines Seifenblasenmädchens nicht leicht.

Doch ein richtiges Seifenblasenmädchen, das rennt irgendwann doch wieder los, um eine neue Seifenblasenmischung anzurühren. Oder die vorhandene zu verbessern. Ein echtes Seifenblasenmädchen lässt sich davon nicht abbringen. Oh Nein! Es wird daran arbeiten, um die Seifenblasen wieder in den Himmel aufsteigen zu lassen. Nur um der Welt sich zu beweisen, dass es existiert. Das Seifenblasenmädchenleben.

Ich habe in den letzten Monaten leider viele Seifenblasenmädchen gesehen, deren Seifenblasenmädchenleben zerplatzt ist. Ich habe sie rennen gesehen, um nur eine einzige Seifenblase in den Himmel zu schicken. Eine nur. Aber es wollte nicht werden. Ich konnte nur daneben stehen und da sein. Meine Seifenblasen helfen diesen Seifenblasenmädchen nichts. Gar nichts. Das mit anzusehen, zerreißt mir das Herz.

Von außen, aus meinem perfekten Seifenblasenmädchenleben, betrachtet, weiß ich, dass die Seifenblasen eines Tages wieder zum Himmel aufsteigen werden. Es wird dauern, aber irgendwann, da wird die erste Seifenblase kurz sich in Richtung Himmel bewegen. Und dann werden die nächsten immer weiter aufsteigen. Bis sie fliegen die Seifenblasen der Seifenblasenmädchen.

Ich hätte jetzt hier schreiben können, was Frauen ü40 passiert, wie sie verlassen werden, ihr Leben ungefragt neue Wendungen bekommt, aber das wäre nichts für mich und mein Seifenblasenmädchenleben. Jeder, der bis hierher gelesen hat, hatte seine eigenen Bilder. Die sind es, die wahre Seifenblasenmädchen ausmachen.

Ich bekenne! Ich bin ein Seifenblasenmädchen!

 

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