Kellerflucht

Ich flüchte. Er flucht. So ist das mit der Flucht.

Es gibt Momente, da bin ich froh, wenn ich flüchten kann. Einfach raus, den Alltag und die Rolle hinter mir lassen. Dann aber könnte ich fluchen über die Flüchte. Flüchte an sich sind schon toll, wenn man so mittendrin ist. Aber nach der Flucht ist ein Fluch. Wäscheberge türmen sich vor den Waschmaschinen. Der Hund will entleert werden und die Spülmaschine und deren Inhalt. Wenn sie an war und nicht in der Zwischenzeit weggelaufen ist. Die Einkäufe aufgereiht wie eine Armee in der Küche. Es hat sich mir bisher noch nicht erschlossen, warum man die Vorräte nicht in die Vorratsschränke oder am besten in den Keller räumt. Alle Erklärungsversuche des Göttergatten dringen nicht in mein Gehirn. Insbesondere verstehe ich absolut überhaupt nicht, warum man Pfannisemmelknödel kauft und die dann auch noch in der Küche platziert, weil man sie demnächst in Kürze machen will. Herr, bitte wirf Hirn vom Himmel!

Ich verstehe auch nicht, warum jeder Prinz an jedem Tag meiner Flucht mindestens 2 Prinzenfreunde zu Gast haben muss. Das ist im Minimum 2×2 Bettwäsche mit allem Pipapo. Können die Prinzenfreunde denn nicht Schlafsäcke mitbringen? Allein die Bettwäscheberge ermöglichen mir kaum an die Waschmaschinen zu gelangen, die werden nach 7 Ermahnungen vor die Waschküche geworfen, weil man diese nicht mehr betreten kann, quasi wegen Überfüllung!

Und wie das so ist im Leben. Er flüchtet ins Büro. Ich fluche.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.